Bienen im Hof, in der Fabrik, im Kurzfilm

Heute 2 Radiotipps (zum nachhören für kurze Zeit) und ein Kurzfilmtipp:

Wie aus einer alten Salzburger Fabrik ein Bienenhof entsteht (Moment – Leben heute, Ö1)

Bienen in der Fabrik von Motorradhersteller Ducati bei Bologna in Italien (Wissen aktuell, Ö1)

Der letzte Honigjäger auf den Klippen des ländlichen Nepal (Kurzfilm, 30 Minuten)

Bienenschutz

Bienenschutz beginnt beim Einkaufen

Karin Fischer schreibt auf help.orf.at: „Jeder Einzelne kann etwas tun, um dem Bienensterben entgegenzuwirken: zum Beispiel mit einem bienenfreundlichen Garten bzw. Balkon. Auch auf Pestizide kann man leicht verzichten und beim Einkaufen Bioprodukte bevorzugen. Doch nicht alles, was der Handel zum Schutz von Wildbienen, Schmetterlingen und Co. anbietet, ist sinnvoll.“

Bienen im Buch: Die Geschichte der Biene

„Die Geschichte der Biene“: Drei Familien, drei Jahrhunderte, drei Kontinente. Der Debütroman von Maja Lunde

Soeben auf fm4.orf.at entdeckt: Unter anderem inspiriert durch die Dokumentation „More than Honey“ (hier eine kritische Besprechung) greift die norwegische Autorin Maja Lunde neben dem Bienensterben auch die (sur)reale Entwicklung von menschlicher Bestäubung auf. Ob der Roman wie hier von Zita Bereuter beschrieben tatsächlich ein „spannender Pageturner“ ist bleibt noch offen. Sollte ihn jemand von euch in naher Zukunft lesen, lasst uns wissen wie es war!

Bienen im Web: Ö1 Radio und TED Talk

Ö1 Kontext: Buchvorstellung: Die seltensten Bienen der Welt

Heute wurde im empfehlenswerten Radioprogramm Ö1 Kontext das Buch „Die seltensten Bienen der Welt“ vom sehr enthusiastischen Author Dave Goulson vorgestellt. Gemeint sind in diesem Fall Hummeln! Eine Hörempfehlung und wie immer sieben Tage nachhörbar.

TED-Talk 2015: Anand Varma – The first 21 days of a bee’s life

Ein leider sehr kurzer TED-Talk, aber mit ein paar sehr beeindruckenden Bildern. Zentral ist dabei eine Zeitrafferaufnahme der ersten 21 Tage Entwicklung der Bienen.

Schwerpunkt Bienen auf Radio Ö1

Besser spät als nie: Der Schwerpunkt Bienen (im Rahmen von „Mutter Erde braucht dich“) läuft schon seit dem 08.06. auf Radio Ö1.

Bis kommenden Sonntag ist zum Einstieg noch „Moment am Sonntag: Von Bienen und Menschen“ nachhörbar übers Web.

Weiters gab/gibt es diese Woche jeden Tag in der Früh die Reihe „Vom Leben der Natur“ über die unterschätzten Pollensammler – die Wildbienen.

Und auch die „Dimensionen“ und „Von Tag zu Tag“ beschäftigten sich mit Bienen.
Wie man sieht ein volles Programm, dessen weitere (vergangene als auch zukünftige) Teile man hier nochmal zusammengefasst sehen und für sieben Tage via Web nachhören kann.

Bienensendungen gehören gehört! Viel Vergnügen beim Zuhören!

Klimawandel beschleunigt Bienensterben – steiermark.ORF.at

Kurzmitteilung

Klimawandel beschleunigt Bienensterben – steiermark.ORF.at

Der Imkerbund schätzt, dass in Österreich etwa die Hälfte aller Bienenvölker den Winter nicht überlebt haben, in der Steiermark ist mit Ausfällen von bis zu 20 Prozent zu rechnen. Hauptgrund sei der Klimawandel.
[..]
Die Bienen in Europa sind weiter in Bedrängnis. In einem groß angelegten Programmschwerpunkt will der ORF Steiermark nun die „Wunderwelt Bienen“ näherbringen – informativ, wissenschaftlich und auch künstlerisch – mehr dazu in Wunderwelt Bienen.

Ameisensäure und Bienenwohl als Behandlungsmethode verfügbar

tirol.lko.at – Varroabekämpfung endlich geregelt

Laut Artikel in der Zeitung der Tiroler Landwirtschaftskammer wurde „in letzter Sekunde“ Ameisensäure und Bienenwohl – beide klassische Mittel zur Bekämpfung der Varroa – zur offiziellen Behandlung freigegeben.

Natürlich zu wesentlich höheren Preisen wie vorher (irgend jemand muss natürlich die Kosten der Freigabe bezahlen), aber immerhin rechtzeitig vor Behandlungsbeginn.

Ratschlag an alle Langschläger Imker: genau diese beiden Mittel zur Varroabekämpfung verwenden und alle anderen Wundermittel vergessen.

Die ideale verabreichte Menge je Behandlung sollte jeder für sich eruieren, die oft kommunizierte Menge – auch in diesem Artikel – halte ich persönlich für viel zu hoch. Ich bin in den letzten Jahren bei der Langzeitbehandlung mit weniger als der Hälfte gut gefahren, aber selbstverständlich spielen Temperatur und Volksstärke eine wesentliche Rolle.

Entscheidend ist jedenfalls die Kontrolle der abgefallenen Milben, nicht zu kontrollieren heißt den Kopf in den Sand zu stecken.